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Ausstellung / Literatur
Samstag, 27.11.21, 11:00 Uhr

200 Jahre Dostoevskij & russische Ikonen

Frauen spielten im persönlichen Leben Dostoevskijs eine wichtige Rolle: Er war zweimal verheiratet, hatte Geliebte und mehrere, zum Teil komplizierte Beziehungen zu Frauen, auch verheirateten Frauen. Weibliche Protagonisten spielen auch eine große Rolle in seinem literarischen Werk, mehr noch: Über literarische Weiblichkeits- und Männlichkeitskonstruktionen entwirft Dostoevskij sein spezifisches Menschenbild und seine Vorstellungen über die Rolle Russlands in der Welt und für die Welt. Die Ikonen-Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen dem literarischen Werk Dostoevskijs und der Bildsprache der Ikonen. Sie wendet sich den drei Themen «Frauen, Dämonen und Toter Gott» zu. Das älteste ikonographische Motiv Russlands ist die Ikone der Sophia, jener Göttlichen Weisheit und in Liebe zum Himmel entflammten Jungfrau, der selbst Christus seinen Thron überlässt. Sie wirft noch heute viele Fragen auf, die gerade auch mit Blick auf die aktuelle Geschlechterdebatte von besonderem Interesse sind.  

Veranstaltungsort

Philosophicum Basel
St. Johanns-Vorstadt 19-21
4056 Basel